Naturheilkundliche Therapie:

Behutsam und ganzheitlich behandeln.

  • Craniosakrale Osteopathie

    Die craniosakrale Therapie ist eine sanfte, manuelle Heilmethode, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Sie basiert auf der Arbeit mit dem craniosacralen Rhythmus, dem feinen Pulssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Die sanften Techniken basieren auf den rhythmischen Pulsationen der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, die sich auf den gesamten Organismus übertragen und somit ertasten lassen.

    Die craniosacrale Therapie soll Blockaden innerhalb dieses Systems lösen und natürliche Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und stimulieren. Sie wirkt entspannend und gleichzeitig erfrischend und wird bei Streß und Erschöpfung angewandt, um die Erholung und Tiefenregeneration zu fördern.

    Die craniosakrale Therapie zeigt zudem gute Erfolge im Rahmen der Schmerzbewältigung bei Migräne, Gelenk-, Muskel-, Kopf- und Rückenschmerzen und der Stabilisierung nach körperlichen Verletzungen oder emotionalen Traumata.

  • Neuraltherapie

    Die Neuraltherapie ist die Behandlung von chronischen oder akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen mit einem Lokalanästhetikum, meist Procain/Liducain, oder mit homöopathischen Mitteln wie Traumeel. Diese Therapieform nutzt die körpereigene Steuerungs- und Ausgleichsfunktion des vegetativen Nervensystems. Durch die Injektion des Lokalanästhetikums in die Haut wird die natürliche Selbstheilung wirksam unterstützt und chronische oder akute Schmerzzustände können positiv beeinflusst werden.

  • Bachblütentherapie

    Die Bachblütentherapie geht auf den englischen Arzt und Forscher Edward Bach

    (1886–1936) zurück. Zur Anwendung kommen 38 homöopathie-ähnlich aufbereitete Blütenauszüge von wild wachsenden Pflanzen und Bäumen in individuell zusammen-gestellten Bachblüten-Mischungen. Die Bachblüten gelten als nebenwirkungsfrei. Besonders bewährt hat sich die Anwendung bei Kindern jeden Alters und bei Frauen in der Schwangerschaft.

  • Humoraltherapie

    Die Humoraltherapie beruht auf der heilsamen Wirkung von Entschlackung und Entgiftung. Hippokrates wendete die Humoraltherapie mit der Überzeugung an, dass Krankheiten durch die Vergiftung unserer Körpersäfte (Blut, Galle, Lymphe usw.) entstehen. Die verschiedenen ausleitenden Verfahren können eingesetzt werden, um Gift- und Schlackenstoffe auszuleiten, alte und chronische Prozesse zu lösen oder das Immunsystem anzuregen. Solche Stoffe reichern sich heute vor allem durch ungesunde Lebens- und Genußmittel, sowie durch Gifte in der Umwelt im Körper an und können die Basis unterschiedlicher Erkrankungen sein. Ich wende an:

    • Schröpfen
    • Massagen
    • Baunscheidtieren
    • Ausleitungskuren mit Phytotherapeutika und Komplexhomöopathie
    • Eigenblut
  • Ohrakupunktur

    Die Ohrakupunktur ist eine Diagnose- und Therapieform mit langer Tradition. Ihre Wurzeln reichen zurück bis ins Altertum zu Hippokrates. Abhängig von der Diagnose werden pro Sitzung meist ein bis vier Nadeln für rund 20 bis 30 Minuten gesetzt. Es können auch Dauernadeln oder Druckpflaster mit Samenkörnern, die ohne jede Verletzung der Haut auskommen, verwendet werden. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich ebenfalls nach der Diagnose, meist reichen drei bis sechs Sitzungen.

    Die Ohrakupuntur wird häufig in der alternativen Frauenheilkunde angewandt. Besonders zur Geburtsvorbereitung, bei Menstruationsstörungen und Wechseljahrs-Beschwerden, sowie in der Kinderwunschtherapie. Weitere Anwendungsbereiche sind die Schmerztherapie, zum Beispiel bei Kopfschmerzen und Migräne, Trigeminus-Neuralgie und Schmerzen im Schulter-Nacken- und Rückenbereich. Hilfreich kann die Ohrakupunktur auch bei der Gewichtsreduktion und der Raucherentwöhnung sein.

  • Pflanzenheilkunde

    Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Heilverfahren überhaupt. Ihre Tradition reicht zurück bis in die Steinzeit und ist im Altertum verbunden mit so berühmten Namen wie Paracelsus, und Hildegard von Bingen.

    Bis heute stammen eine Vielzahl moderner Arzneien direkt oder in abgewandelter Form von Pflanzen ab, etwa das Gichtmittel Colchicin aus der Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale), die Herzmittel mit Digitalisglykosiden aus den Blättern des roten und wolligen Fingerhut (Digitalis purpurea, Digitalis lanata) und das Schmerzmittel Asprin bzw. ASS, dessen Wirkstoff Acetylsalicylsäure auf die Weidenrinde (Salicis cortex) zurückgeht.

    In der Pflanzenheilkunde werden ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Früchte, Samen, Stängel, Rinden, Wurzeln) verwendet, einiges davon frisch, der überwiegende Teil getrocknet. Zur Anwendung kommen sie beispielsweise als Tee, Saft oder Tinktur, zu Tabletten gepresst, als Badezusätze, in Salben oder Cremes.

  • Traumapädagogische Beratung

    Die Lehre der psychischen Traumafolgen wird als Psychotraumatologie bezeichnet. Sie befasst sich mit der Behandlung der Auswirkungen von traumatischen Ereignissen auf das Erleben und Verhalten von Menschen und sozialen Systemen und ihrer Erforschung. In der Traumatherapie wird die blockierte Verarbeitung, die Fehlverarbeitung des Gehirns, die durch den extremen Stress und die Gefühle von Hilflosigkeit entsteht, neu aufgegriffen. Ziel ist zunächst eine körperliche und seelische Stabilisierung. Ist diese erreicht kann die traumatische Ausgangssituation neu ver- und bearbeitet werden, mit dem Ziel die vorhandenen psychischen und körperlichen Symptome zu mindern.

    Ich verwende Methoden aus der Traumatherapie in Verbindung mit der cranosakralen Ostheopathie, da sich Traumaerfahrungen auch körperlich manifestieren können. Durch das tiefe und stille Berühren und Hinhören kann der Körper veranlasst werden, energetische Muster der Symptome und Traumen zu verändern und loszulassen. Ebenso kann in kurzen Gesprächszyklen, ähnlich einer Krisenintervention, eine Stabilisierung im Hier und Jetzt erfolgen. Die eventuelle Indikation einer Psychotherapie kann hier nicht abgedeckt werden.

    Ein Trauma kann ausgelöst werden durch:

    • Unfälle
    • Geburtserlebnisse
    • Verluste/Trennung
    • Stress
    • Krankheit
    • medizinische Eingriffe
    • lang andauernde Manipulation
    • schwere persönliche Angriffe
    • Krieg und Verfolgung
    • ausgeprägte emotionale oder körperliche Vernachlässigung in der Kindheit
    • Konfrontation mit Traumafolgen als Helfer
    • Mobbing
    • Stalking
    • Emotionalen und/oder körperlichen Missbrauch
    • ausgeprägte emotionale oder körperliche Vernachlässigung in der Kindheit

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